Kölnische Rundschau 9. Juni 2005
Kölner Stadtanzeiger Mai 2004

Weisser Dorfecho September 2003

Kölnische Rundschau 9. Juni 2005

Am Kopf vorbei ins Herz geschlängelt

Märchenerzählerin Marlis Arnold zauberte mit ihrer Lesung mystische Stimmung nach Weiß

von Angelika Staub

WEISS: Was haben Märchen mit der Kapelle St. Georg gemeinsam? Beide Begrifflichkeiten machten bereits im 15. Jahrhundert erstmals von sich Reden. Und die Märchenerzählerin Marlis Arnold brachte sie bei ihrer Veranstaltung „Märchen, Nahrung für die Seele” erneut zusammen. Nahrung versprach die Weisserin also ihrem Publikum, und zwar in Form von Märchenerzählungen aus aller Welt. „Denn Märchen dienen nicht einfach nur der Unterhaltung, sondern rühren auch das Herz an”, schildert Arnold ihre Leidenschaft.
Apropos Herz: Es hatte die ehemalige Lehrerin dazu bewegt, ihren Schuldienst frühzeitig zu quittierten..„Dort war nur der Kopf gefragt”, erzählt Arnold. „Dahin gegen kann ich mich mit Märchenerzählungen nun am Kopf meiner Zuhörer vorbei zu deren Herzen schlängeln“.Was ihr beim Weisser Publikum durchaus gelang. Schon der äußere Rahmen - die in Kerzenlicht gehüllte, urige Kapelle oberhalb des Rheinufers - erzeugte eine märchenhafte, mystische Stimmung unter den 40 Zuhörern. Dazu die freien, leidenschaftlichen Erzählungen der Märchenfrau vom Glück und der Liebe, von Trunkenbolden und Betrügern, ergänzt von den Harfenklängen der Rodenkirchener Musikerin Eva-Marie Blumschein.
Nach der Veranstaltung zeigte sich Arnold erfreut und ein wenig überrascht bezüglich der großen Resonanz. Dabei habe sie doch gar keine Werbung gemacht, sondern die Verbreitung alleine der Mundpropaganda überlassen. Doch es scheint sich, zumindest im Kölner Süden, herum gesprochen zu haben, dass Arnold mit ihren Märchenerzählungen das Publikum verzaubert, wie auch dieses Mal geschehen in der Kapelle St. Georg.

Kölner Stadtanzeiger Mai 2004

Auszug aus einem Artikel über den Kultur Sonntag

Ins Herz schließen kann man Marlis Arnold und Saleh Ahmed, die Märchenerzähler von "fabula colonia", die die Texte nicht lesen, sondern erzählen und damit für den Zuhörer inszenieren. In den Opernpassagen entführten sie die Leser in die Welt der Märchen. Dort erfährt mann von verzauberten Töpfen, von Prinzen und armen Mädchen, "so schön wie der Vollmond bei Nacht".
Da klingt sogar der ferne Lärm der Nord-Süd-Fahrt wie verwunschenes Meeresrauschen.
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WEISSER DORFECHO

September 2003

Text zu Auftritt und Person von Frau Arnold hat uns spontan Horst Ahlers aus Weiß zukommen lassen, der mit seinem Kind den Erzählungen lauschte und dessen Eindrücke wir hier als Leserbrief wiedergeben. "Die Märchenerzählerin und Schriftstellerin Marlis Arnold aus Sürth" machte Wünsche wahr. Im Rahmen von 'Kultur in der Sackgasse' konnten sich Kinder in den Räumen des Weißer Jugendzentrums ihr liebstes Märchen wünschen.
Frau Arnold kennt viele aus aller Welt auswendig, auch für Erwachsene, wie hier zum Beispiel: 'Die drei kleinen Schweinchen' aus England, 'Die Heinzelmännchen von Köln', 'Der Nudeltopf der Hexe Strega Sofia' aus Italien. Vor Beginn eines neuen Märchens entzündete ein Kind eine Kerze und nachdem die Klangschale von Frau Arnold angeschlagen wurde, kamen die Geister wie von selbst herein und ergriffen alle im Raum, insbesondere auch die Väter, wie die Märchenfrau hinterher bemerkte.

Frau Arnold ist ehemalige Lehrerin für Deutsch und Französisch, aktives Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft, dem Arbeitskreis für Leseförderung in Köln und dem Verband deutscher Schriftsteller und nimmt gerne jede Einladung wahr, Märchen zu erzählen oder das Märchenerzählen zu fördern. "
Zu diesem Leserbrief noch eine eigene Erfahrung: Mit Genuss kann man auch in Büchern von Frau Arnold stöbern, so etwa in „3-Minuten Märchen aus aller Welt" (meine beiden Enkelkinder sind faszinierte Zuhörer, wenn ich ihnen daraus vorlese) oder in dem herrlichen „Märchen-Kochbuch" mit Rezepten, die sich direkt aus den jeweiligen Märchen ableiten.
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